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Der UV-Filter Dient vor allem als Schutz für das Objektiv, da er kein Licht weg nimmt. Mein Rat, so billig wie möglich. Natürlich kann man mit einer heftigen Vergütung ein wenig Reflexion wegnehmen, aber die vielleicht 4% des Lichtes, die man durch Reflexion verliert, machen wohl kaum aus einem guten Bild ein schlechtes. Von der viel (durch Kataloge) gelobten Entdunstung am Horizont kann man in der Praxis eigentlich auch nicht so viel feststellen. Was man braucht, ist der UV-Stop, wenn man zum Beispiel in die Alpen geht, da es in der Höhe bekanntlich extrem viel UV-Licht gibt. Bei der Portrait-Fotografie soll der UV-Filter die Hautfarbe echter darstellen. Kann ich nicht beurteilen, weil ich selten Portraits mache. Wieder nach oben gehen |
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Der Polarisations-Filter Die Idee dieses Filters ist, dass er nur Licht durchlässt, dass seine Schwingung in eine Richtung hat, und nicht, wie es natürlich ist, in jede. Grob gesagt. Der Effekt ist, dass er dadurch sich spiegelndes Licht an einigen Oberflächen, wie etwa Glas, Plastik oder Wasser, ziemlich komplett sperren kann. Dies kann etwa beim Fotografieren von Schaufenstern oder Seen entscheidend für das Foto sein. Ein weiterer Effekt ist, dass sich das Blau des Himmels und auch weitere Farben intensivieren. Vor allem ersteres macht aus dem deutschen Sommerhimmel einen mediterranen. Kann sehr hübsch sein, das. Bei der Handhabung kann man den Effekt sehen, wenn man den drehbaren Filter dreht und gleichzeitig durch den Sucher schaut. Wenn entsprechende Oberflächen im Bild sind, werden sie abwechselnd dunkler und heller. Der Unterschied zwischen dem linearen und Zirkularen Pol-Filter ist folgender: beim linearen sind feine parallele Linien aufgedruckt. Beim zirkularen ebenfalls, aber auf Vorder- und Rückseite verdreht. Der Effekt ist, dass das Licht als Spirale den Filter verlässt. Der Nutzen ist, dass der Autofokus und die Belichtung dann nicht spinnen. Der Nachteil ist, dass er ein ganzes Stück teurer ist. Ich habe mit dem linearen eine ganze Weile trotz Autofokus etc. nie Probleme gehabt. Das Problem ist, dass man bei jedem dem man fragt, eine andere Antwort bekommt. Also, wenn jemand weiss, WIE gefährlich das Benutzen vom Linearen ist, schreib er oder sie es mir! Einige Hersteller bieten noch "wide" an. Die sind flacher, sodass sie geeigneter für Weitwinkelobjektive sind. Kein Muss, denke ich. Vor allem, weil man dann keine Kappe oder weitere Filter mehr davor machen kann. Für Schwarzweiß-Fotografie hat er den Selben Effekt wie der starke Rotfilter. Plus natürlich der Entspiegelung. Also auch hier sinnvoll. Insgesamt empfehle ich diesen Filter vor allen anderen. Er erweitert die Gestaltungsmöglichkeit, ohne sie an anderer Stelle einzuengen, ausser vielleicht, weil er etwas dunkler macht. Das kann Abends oder an dunklen Orten zu Problemen führen. Aber dann braucht mal ihn auch seltener. Wieder nach oben gehen |
Beispielfoto: "Der Tokio-Dom" (in einem See gespiegelt) |
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Der Grünenhancer Über Sinn und Unsinn der Enhancer-Filter kann man sich grundsätzlich streiten. Aber wenn man das mal beiseite lässt, macht dieser Filter grüne Objekte grüner, lässt die anderen aber in der Farbe, wie sie sind. Zumindestens tendenziell. Natürlich ist eine reine Intensivierung des Grüns ohne Beinflussung der anderen Farben mit Filtern eine physikalische Unmöglichkeit. Aber der Effekt ist deutlich besser als wenn man einen reinen Grün-Filter nimmt, wie man ihn in der Schwarzweiß-Fotografie verwendet. Dort werden Rottöne fast schwarz. Hier hält es sich damit tatsächlich einigermassen in Grenzen. Aber man muss schon lernen, damit umzugehen. Ich fand die vergrünten Himmel meiner ersten Fotos mit diesem Filter nicht besonders attraktiv. Ein weiterer Nachteil ist, dieser wie es alle Enhancer sind, ist ein wenig teuer. Vielleich lohnt sich daher der Kauf eher nicht. Je nach dem, wie viel grün man enhancen will... Wenn es Grünenhancer-light gibt, kann man damit sein Glück versuchen. Dies trifft auf den grünen mehr zu als auf den blauen und roten. Wieder nach oben gehen |
Beispielfoto: "Cevennes in grün" (Landschaftsaufnahme) |
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Der Blauenhancer Für den Blauenhancer gilt im wesentliche Alles, was auch für den grünen gilt. Aber auf dem Foto sieht man später weniger als beim Grünenhancer, dass ein Filter benutzt worden ist. Das Foto ist zwar deutlich blauer, aber die Farbrelationen stimmen besser und sind natürlicher. Allerdings werden blaue Dinge auch nicht entscheidend blauer. Nur eben in dem Maße, in dem alles blauer wird. Stilleben wirken Farblos mit diesem Filter. Gut wirken, gemäß Werbung, hingegen Landschaftsaufnahmen von blau verschwimmenden Bergen und dem Meer... Wieder nach oben gehen |
Beispielfoto: "Fischmarkt in Tokio" (mit Blueenhancer) |
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Der Rotenhancer Aus wahrscheinlich physikalischen Gegebenheiten funktioniert der Rotenhancer unvergleichlich viel besser als seine beiden Kollegen. Schon beim reinen betrachten des Filters fällt auf, dass man die Färbung kaum sehen kann. Nur eben über roten Objekten, die dunkler, bzw. roter werden. Dieser Filter kommt dem Ideal des Enhancers, also alles so lassen bis auf die entsprechende Farbe, am nächsten. Hinzu kommt, dass er so wesentlich weniger allgemeines Licht blockiert als die beiden anderen. Das hat mich begeistert. Leider gibt es nicht so viele Situationen, bei denen man ihn sinnvoll einsetzen könnte. Zumal wenn das Objekt bereits leuchtend rot ist, bewirkt eine weitere Verstärkung, dass das Bild extrem unecht wirkt. Aber je nach Labor wird einem soetwas automatisch rausgebügelt, ob man will oder nicht. ;) Wieder nach oben gehen |
Beispielfoto: "Buddhistische Statue" (Mit rotem Stoff) |
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Der Kunstlichtfilter Gelb Es gibt zwei Sorten dieser Filter, die auch Korrektur-Filter genannt werden. Entsprechend gibt es zwei Probleme, die es damit zu lösen gilt. Einerseits gibt es Daylight-Filme, die extra für Aussenaufnahmen gemacht sind und andererseits Kunstlicht-Filme, die für Drinnen sind. Wenn man diese Filme nun nach drinnen respektive draussen trägt, gibt es farbstichige Bilder. Die Daylight-Filme werden drinnen gelblich belichtet und die Kunstlicht-Filme draussen bläulich. Dagegen kann man etwas mit Filtern machen. Der gelbe bewirkt, dass das blaue Licht ein wenig gesperrt wird und das Foto wird auch mit dem Kunstlicht-Film farbecht. Für normale Filme bewirkt er eine schöne gelbliche Tönung, die je nach Objekt sehr hilfreich sein kann. Vor allem ist er auch bei schlechtem Wetter gut, wenn das Foto trist wirken wird. Der gelbe Filter simuliert hier etwas Sonnenschein. Meines erachtens sind die schwächeren sinnvoller, da ein zu starkes Gelb unecht wirkt. Zumal ein blauer Himmel zum Beispiel schnell grau wird, wenn der Filter stark gelb getönt ist. Wieder nach oben gehen |
Beispielfoto: "Gelbes Auto" |
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Der Tageslichtfilter violett/lila oder in Blautönen Die Problematik ist die gleiche wie bei dem Kunstlichtfilter: Falschfarbenaufnahmen durch einen speziellen Film, der an einem falschen Ort belichtet wurde. In diesem Fall geht es um einen Tageslicht-Film, der bei Kunstlicht (Vor allem normale Glühbirnen) belichtet wurde. Das Foto wird sehr gelb. Dagegen hilft ein violetter oder lila Filter, der das gelbe Licht ein wenig blockiert. Das Foto wird farbechter (Daher auch der Name Korrektur-Filter). Bei Neon oder Halogen reicht ein leichter Violett-Ton, bei gelbem Glühbirnenlicht braucht es einen starken Lila-Ton oder blaue Filter. Mann kann sich für jedes Kunstlicht dieser Zivilisation den passenden Filter kaufen... ;) Da aber die meisten Filme tendenziell eher Tageslichtfilme sind, lohnt sich ein Filter aus dieser Serie eventuell schon. Wobei es auch darauf ankommt, ob man viel mit Blitz fotografiert, oder nicht. Mit Blitz wirkt ein Drinnen-Foto viel weniger gelber als ohne. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich bei Landschaftsaufnahmen die Farben überraschend schön verändern. Vor allem natürlich violette Blumen und ähnliches werden leuchtender. Aber auch Landschaftsaufnahmen kommen manchmal gut raus, wenn die Wolken einen Touch von rosa abkriegen, nein ehrlich! Das Grün wird ein wenig dunkler, was auch oft gut auf das Foto wirkt, denn ein zu grelles Grün wirkt schnell gelblich und sieht nicht mehr gesund aus. Der violette Filter hilft weiterhin, wenn man Abends sowohl Restlicht des Tages als auch erste Kunstlichquellen gleichzeitig auf dem Bild hat. Da der Grünstich des Kunstlichts dann besonders intensiv wirkt, ist es manchmal gut für das Bild, den Kontrast ein wenig zu vermindern. Die Blautöne kann man auch in der Schwarzweiß-Fotografie verwenden, wo sie die Bildplastik erhöhen. In der Farb-Fotografie machen sie Bilder etwas blauer! ;P Wieder nach oben gehen |
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Der Sepiafilter Gut, hierbei handelt es sich wohl um einen Filter, den man nicht wirklich braucht. Der Effekt soll sein, dass das Foto aussieht, als sei es eine ausgeblichene Schwarzweißfotografie aus dem 18Jh. Das klappt auch ganz gut, solange man ein schwarzweisses Objekt hat. Hat man aber meistens nicht. Braun wird schön braun, blau und grün werden gräulich. Wolken etc. wirken violett. Alle Töne zwischen Gelb und Rot werden in Richtung braun veschoben. Aber grundsätzlich kann man alle Farben noch als solche erkennen. Wobei es zwei Sorten von Sepia gibt. Euro, Retro etc. Aber sie unterscheiden sich nur in der Intensität des Brauns. Je stärker das Braun, desto mehr geht es natürlich in Richtung braun-weiß, allerdings mit ungeheurem Lichtverlust. Obwohl ich sagen muss, dass der Retro-Effekt nicht so wunderbar klappt, kann man mit dem Sepia-Filter auch so sehr interessante Fotos machen. Die Wärme des Brauns erzeugt ungewöhnliche Farbqualitäten. Wieder nach oben gehen |
Beispielfoto: "Kapelle" |
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Der Gelb/Orange/Rotfilter Diese Filter für Schwarzweiß-Fotografie erhöhen den Kontrast. Je röter, desto höher ist der Kontrast und gleichzeitig der Lichtverlust. Manchmal kann man sie auch für Farb-Fotos verwenden, allerdings sind die Farbstiche brachial. Aber je nach Motiv kann das ja erwünscht sein. Einige Besonderheiten hat noch der Rotfilter. Wieder nach oben gehen |
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Der Rotfilter Der Rotfilter ist (meistens) der dunkelste der Schwarzweiß-Filter. Seine Effekte ähneln denen des Pol-Filters. Eine weitere Verwendung findet der Rotfilter bei Schwarzweiß-Infrarotfilmen. Wenn man keinen sogenannten Schwarz-Filter (z.B. Kodak Wratten Nr.78) hat, der das sichtbare Licht völlig blockiert, kann man mit dem roten Filter bereits das sichtbare Licht weitestgehend ausschalten (ohne dabei das Infrarot-Licht zu beeinträchtigen). Wenn man nicht einmal diesen verwendet, macht man trotz Infrarotfilm normale Schwarzweiß-Bilder, wenn ziemlich grobkörnige. Wieder nach oben gehen |
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Der Grünfilter Für Schwarzweiß-Portraits sollte man den grünen Filter benutzen. Dadurch, dass das Licht in Richtung Grün verschoben wird, werden alle rötlichen Flächen undifferenzierter Dargestellt. Hautunreinheiten werden weniger genau erfasst und verschwinden teilweise. Grüne Objekte werden differenzierter dargestellt. Wieder nach oben gehen |
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Der Graufilter Ermm, die Filter sind wirklich cool. Sie nehmen Licht weg und sonst nichts. Das ist doch superpraktisch, oder? ;P Nein, Scherz beiseite. Manchmal möchte man vielleicht eine grössere Blende benutzen und kann nicht, weil es sonst überbelichten würde, oder eine längere Zeit, als es die Kamera vorschlägt. Aber seien wir ehrlich, wie oft passiert das? Ich meine, dass man das wirklich nicht mit anderer Zeit oder Blende regeln könnte? Gut, aber der Vollständigkeit halber sind sie hier erwähnt. Wieder nach oben gehen |
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Der Nebelfilter Ähnliche Filter wie der Nebelfilter oder verschiedene Ausfürungen gibt es je nach Hersteller mehr als genug. Sie alle zeichnen in unterschiedlicher Weise weich. Auch mit klarer Fläche in der Mitte usw. Wie bei allen Trickfiltern: Wem's Spaß macht. Ich finde, es macht Bilder nicht besser. Ein bisschen bekommt man ja auch den gleichen Effekt, wenn man knapp falsch fokusiert... :) Es hilft wohl am meisten noch bei kitschigen Portraits. Wenn überhaupt, weniger ist sicherlich mehr. Wieder nach oben gehen |
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Der Trickfilter - Dynamik Hier fasse ich alle Filter zusammen, die mit Oberflächenschliffen arbeiten. Man kann damit Wellen auf das Bild bringen (wobei den Filtern dann oft Planeten-Namen zukommen), oder ein zentrales Objekt verdoppelt oder verdreifacht darstellen. Und vieles Andere mehr. Darauf hat die Menschheit gewartet. Wieder nach oben gehen |
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Der Trickfilter - Gitter Mit Hilfe dieses Filters kann man punktartige Lichtquellen auf dem Foto zu einem Stern mit 4 oder 6 oder noch mehr Strahlen verwandeln. Dieser Effekt gehört meiner Ansicht nach ebenfalls in den Bereich 'Kitsch'. Oft jedenfalls. Ich muss aber zugeben, dass ich manchmal froh war, wenn man zum Beispiel die Sonne halb hinter einer, sagen wir, Wand verdeckt, den Rest mit starken Strahlen ausstatten kann. Aber zu einem gewissen Grad passiert das auch ohne den Filter. Wieder nach oben gehen |
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Die Nahlinse Die billigere Variante des Makro-Objektives. Je nach Dioptrin (bis zu +10) kann man mit diesen Linsen sehr nah herangehen. Was schwierig ist, ist Tiefenschärfe. Man soll wohl damit auch andere Sachen als Blumen und Insekten fotografieren können... Wieder nach oben gehen |
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Der Verlauffilter Diese Reihe von Filtern haben eine Farbe auf der einen, eine andere auf der anderen Seite, die in einander übergehen. Das Ergebnis sind in der Regel künstlich wirkende Landschaftsaufnahmen mit Falschfarbenhimmel. Der graue Verlaufsfilter hingegen kann von Zeit zu Zeit schön depressesive Himmel erzeugen. Gut für echte Herbstbilder. Das Problem ist, dass die Farben stark tünchen und der Verlauf, wenn auch drehbar, immer genau in der Mitte stattfindet. Wieder nach oben gehen |
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Die Halb-Filter Der Halb-Filter, oder wie er auch immer heisst, ist auf der einen Hälfte grau und auf der anderen durchsichtig. Der Verwendungszweck wird unter anderem deutlich, wenn es milchiger Tag ist. Der Himmel wirkt leer und tot, die Gebäde sind pechschwarz. Den Filter kann man so drehen, dass die dunkle Hälfte den Himmel überdeckt, und die helle die Gebäude freilässt. So kann man bei der Belichtung etwas Ausgleich schaffen. Die Bedingung für diesen Filter ist, dass sich Hell und Dunkel etwa auf einer geraden Linie in der Mitte treffen müssen, will man dubiose Schatten auf dem Bild vermeiden. Gut für Architektur-, Stadtaufnahmen und Ähnliches. Wieder nach oben gehen |
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