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Was ist denn schön?

Blüten? Vollmond? Frauen? Sind es Situationen? Zusammenstellungen?
Wenn es eine Frage des Geschmacks ist, wieso sind wir uns bei manchen Sachen so erstaunlich einig? Aber zurück zur Fotografie. Am Anfang der Geschichte der Fotografie gab es den Glauben, dass ein Bild von einem schönen Objekt ein schönes Bild ergebe. Obwohl es recht bald Fotografinnen und Fotografen gab, die diesen Glauben hinterfragten, hält er sich vor allem im Amateurbereich hartnäckig. So ist beim Ausruf: "ach wie schön!" selten das Bild gemeint, sondern die Realität zum Zeitpunkt der Aufnahme. Hier ist die Fotografin oder der Fotograf der Aufgabe nachgekommen, etwas "schönes" Anderen zugänglich zu machen. Dabei ist aber eben nicht umbedingt ein Bild entstanden, dass für sich selbst schön ist.














Will man etwas schönes basteln, kommt es darauf an, wie man Sachen arrangiert und nicht, welche Materialien (Motive) man benutzt.